Die Schweizer Online-Apotheke DocMorris hat eine strategische Partnerschaft mit Google angekündigt. Die gesamte IT-Infrastruktur wird auf Google Cloud migriert, ein KI-Gesundheitsbegleiter auf Basis von Googles Gemini-Modellen ist in Entwicklung. Ein Signal für die digitale Transformation der Schweizer Gesundheitsbranche.

DocMorris setzt als erste grosse Schweizer Gesundheitsfirma voll auf Google-KI – ein Signal für die Branche, aber auch ein Testfall für Datensouveränität im Gesundheitswesen.
Die in Frauenfeld (TG) ansässige Online-Apotheke DocMorris macht Ernst mit KI: Am 19. März hat das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit Google angekündigt und sich als «AI-First»-Unternehmen positioniert. Bei einem Umsatz von CHF 1,13 Milliarden und 11 Millionen aktiven Kunden ist das kein kleines Experiment.
Die Zusammenarbeit umfasst vier Kernbereiche: einen KI-Gesundheitsbegleiter auf Basis von Googles Gemini-Modellen, eine KI-gestützte Online-Apotheke, operative Effizienz und Cloud-/Datensicherheit. Konkret heisst das: Die gesamte IT-Infrastruktur wird auf Google Cloud migriert – dabei setzt DocMorris auf EU-Rechenzentren.
Für dich als Nutzer könnte sich das so auswirken: Ein KI-Begleiter, der Wechselwirkungen prüft, Medikamente erklärt oder an die Einnahme erinnert – direkt in der DocMorris-App.
Die Transformation wird von Angeli Möller vorangetrieben, der neuen Chief Digital Health Officer mit Stationen bei Roche und Bayer. Philipp Justus, VP Google Zentraleuropa, sieht in der Partnerschaft einen «neuen Standard für das Gesundheitsökosystem». DocMorris machte 2025 zwar CHF 134,4 Millionen Verlust – investiert aber offenbar gezielt in KI als Wachstumshebel.
Einordnung: Dass ein Schweizer Gesundheitsunternehmen dieser Grössenordnung so konsequent auf US-Tech-KI setzt, ist ein klares Signal. Die Frage der Datensouveränität – Patientendaten auf Google Cloud, auch wenn in EU-Rechenzentren – dürfte noch für Diskussionen sorgen. Gleichzeitig zeigt der Deal: Die digitale Transformation der Schweizer Pharma- und Gesundheitsbranche nimmt Fahrt auf.

Das mysteriöse KI-Modell «Hunter Alpha», das seit dem 11. März die OpenRouter-Rangliste dominierte, gehört nicht zu DeepSeek – sondern zu Xiaomi. Mit rund 1 Billion Parametern und einem 1-Million-Token-Kontextfenster positioniert der Smartphone-Riese sein MiMo-V2-Pro als «Gehirn für KI-Agenten».
Xiaomis anonymer «Stealth Release» auf OpenRouter zeigt: Chinas KI-Ökosystem reicht weit über DeepSeek hinaus – und der Smartphone-Riese meint es ernst mit KI-Agenten.

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NVIDIA verwandelt die GTC in eine Plattform für Branchenpartnerschaften – von autonomen Uber-Taxis über Groq-3-Inferenz-Chips bis zu ABBs Physical-AI-Robotern und Cosmo Pharmaceuticals' Echtzeit-KI-Endoskopie.

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