Das Schweizer KI-Ökosystem: Startups, ETH/EPFL-Forschung, Regulierung und die Swiss AI Strategy.

Forscher der Universität Genf haben ein KI-Tool entwickelt, das vorhersagen kann, ob ein Tumor streuen wird – mit rund 80 Prozent Trefferquote. MangroveGS analysiert hunderte Gensignaturen gleichzeitig und funktioniert bei vier Krebsarten.
MangroveGS der Uni Genf sagt Krebsmetastasen mit 80% Genauigkeit voraus – und könnte Patienten unnötige Chemotherapien ersparen.

Die Schweizer Online-Apotheke DocMorris hat eine strategische Partnerschaft mit Google angekündigt. Die gesamte IT-Infrastruktur wird auf Google Cloud migriert, ein KI-Gesundheitsbegleiter auf Basis von Googles Gemini-Modellen ist in Entwicklung. Ein Signal für die digitale Transformation der Schweizer Gesundheitsbranche.
DocMorris setzt als erste grosse Schweizer Gesundheitsfirma voll auf Google-KI – ein Signal für die Branche, aber auch ein Testfall für Datensouveränität im Gesundheitswesen.

Die NVIDIA GTC 2026 liefert an Tag 2 und 3 Mega-Deals: Uber bringt 100'000 Robotaxis auf die Strasse, der Groq-3-Chip verspricht 35-fache Effizienz – und mit ABB und Cosmo Pharmaceuticals stehen gleich zwei Schweizer Unternehmen im Rampenlicht.
NVIDIA verwandelt die GTC in eine Plattform für Branchenpartnerschaften – von autonomen Uber-Taxis über Groq-3-Inferenz-Chips bis zu ABBs Physical-AI-Robotern und Cosmo Pharmaceuticals' Echtzeit-KI-Endoskopie.

Swiss AI Magazine feiert Premiere in Zürich, der START Summit bringt 7'000 Teilnehmende nach St. Gallen, und die Informatiktage feiern ihr 10-jähriges Jubiläum mit ETH-Tag der offenen Tür. Die Schweizer KI-Szene wächst.
In einer einzigen Woche finden in der Schweiz drei KI-relevante Events statt – vom Launch der ersten gedruckten KI-Fachzeitschrift über Europas grösste Startup-Konferenz bis zu den Zürcher Informatiktagen mit Disney-Roboter.

Roche rüstet massiv auf: Über 3'500 Blackwell-GPUs machen den Basler Pharmakonzern zum KI-Schwergewicht der Branche. An der NVIDIA GTC 2026 vorgestellt, fliesst die Rechenpower in Wirkstoffforschung, Diagnostik und Produktion.
Roche betreibt mit über 3'500 NVIDIA Blackwell-GPUs die grösste KI-Fabrik der Pharmabranche – und entwickelt Medikamente damit bereits 25 Prozent schneller.

Der Genfer Cloud-Anbieter Infomaniak plant Investitionen von 200 Millionen Franken in den Ausbau der Schweizer Rechenzentrumsinfrastruktur und KI-Kapazitäten. Mit 316 Mitarbeitenden, einem Umsatz von 56 Millionen Franken und null Fremdkapital positioniert sich das Unternehmen als souveräne europäische Alternative zu AWS, Google Cloud und Azure.
Infomaniak plant mit 200 Millionen Franken die grösste Investitionsoffensive eines Schweizer Cloud-Anbieters – ein Signal für digitale Souveränität in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Die IFZ-FinTech-Studie 2026 der Hochschule Luzern zeigt: KI ist erstmals die grösste Technologiekategorie im Schweizer FinTech-Sektor. 529 Unternehmen, Genf und Zürich direkt hinter Singapur.
Künstliche Intelligenz hat Blockchain als grösste Technologiekategorie im Schweizer FinTech-Sektor abgelöst – ein Meilenstein, der eine strukturelle Transformation der Branche markiert.

Digitalswitzerland hat zusammen mit der Implement Consulting Group ein kostenloses KI-Handbuch für Schweizer Führungskräfte vorgestellt. Es schliesst die Lücke zwischen KI-Pilotprojekten und unternehmensweiter Skalierung.
Digitalswitzerland liefert KMU-Führungskräften ein kostenloses Handbuch mit konkreten Werkzeugen für die KI-Transformation – von Use Cases bis Leadership.

Der Nationalrat hat mit 157 zu 29 Stimmen das Leistungsschutzrecht an den Bundesrat zurückgewiesen – mit dem Auftrag, KI-Anbieter explizit einzubeziehen. Die Schweiz könnte damit international Neuland betreten.
Die Schweiz diskutiert als eines der ersten Länder weltweit KI-spezifische Leistungsschutzregeln – wer journalistische Inhalte für KI nutzt, soll künftig bezahlen.

Der Bundesrat hat einen konkreten Umsetzungsplan mit acht Massnahmen für den KI-Einsatz in der Bundesverwaltung beschlossen – inklusive eines eigenen KI-Systems für alle Mitarbeitenden. Doch der Finanzierungsentscheid steht noch aus.
Die Schweizer Bundesverwaltung bekommt ein eigenes KI-System und einen internen Marktplatz – aber wie schnell das kommt, hängt vom Budget ab, das frühestens im Frühjahr 2026 entschieden wird.
Jeff Bezos eröffnet mit seinem neuen KI-Startup Project Prometheus ein Büro in Zürich. Das Unternehmen zielt auf die physische Wirtschaft – Engineering, Fertigung, Luft- und Raumfahrt – und sucht Schweizer Ingenieur-Talente.
Jeff Bezos bringt mit Project Prometheus ein Milliarden-KI-Startup nach Zürich – ein weiteres Signal, dass die Schweiz zum globalen KI-Hotspot wird.
Swisscom hat den Swiss AI Assistant lanciert – einen KI-Chatbot für internes Wissensmanagement mit garantierter Datenhaltung in der Schweiz. Ab CHF 149 pro Monat.
Swisscom bringt souveräne KI mit dem Swiss AI Assistant ab CHF 149 in die KMU-Reichweite.