kinewsletter.chkinewsletter.ch
News
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-Archiv
Search
News
Kategorien
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-ArchivÜber unsSuche
Kostenlos abonnieren
kinewsletter.chkinewsletter.ch

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

Navigation

Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt

Rechtliches

ImpressumDatenschutzAGB

© 2026Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz

Swiss Made SoftwareEin Produkt vonInooInoo
  1. Home
  2. KI-News
  3. KI-Business
  4. OpenAI sammelt weitere $10 Milliarden ein, beerdigt Sora und signalisiert IPO
KI-Business

OpenAI sammelt weitere $10 Milliarden ein, beerdigt Sora und signalisiert IPO

OpenAI sammelt über die $110-Milliarden-Runde hinaus weitere $10 Milliarden ein, stellt seine Video-KI Sora nach nur sechs Monaten ein und gibt das klarste IPO-Signal bisher.

Donnerstag, 26. März 2026~2 Min. Lesezeit
Pascal Eugster
Pascal EugsterGründer & Entwickler
Illustration eines Filmprojektors mit Filmrollen und Dollarscheinen, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Filmprojektors mit Filmrollen und Dollarscheinen, kinewsletter.ch Stil
Das Wichtigste

OpenAI räumt vor dem Börsengang auf: unprofitable Projekte wie Sora werden gestrichen, die Bewertung auf $850 Milliarden getrieben.

OpenAI dominierte die Schlagzeilen am 24. März mit gleich drei grossen Meldungen: noch mehr Geld, das Ende eines teuren Experiments – und das klarste IPO-Signal bisher.

$120 Milliarden und kein Ende in Sicht

CFO Sarah Friar bestätigte auf CNBC, dass OpenAI über die $110-Milliarden-Runde vom Februar hinaus weitere $10 Milliarden einsammelt. Gesamtvolumen: über $120 Milliarden. Die Bewertung steigt auf geschätzte $850 Milliarden. Co-Leads der neuen Tranche sind Andreessen Horowitz, D.E. Shaw Ventures, MGX (Abu Dhabi), TPG und T. Rowe Price, mit Microsoft-Beteiligung.

Friars Kommentar dazu: «We're starting to build that outcome» – ein kaum verhülltes IPO-Signal. OpenAI bereitet sich offensichtlich darauf vor, an die Börse zu gehen – und poliert vorher die Bilanz.

$15 Millionen pro Tag verbrannt: Sora ist Geschichte

Das erklärt auch die zweite grosse Nachricht: OpenAI stellt seine Video-KI Sora nach nur sechs Monaten ein. App, API und Sora.com werden abgeschaltet. Der geplante $1-Milliarden-Deal mit Disney – der über 200 Charaktere aus Disney, Marvel, Pixar und Star Wars umfassen sollte – ist damit hinfällig. Laut Berichten floss nie Geld.

Die Zahlen machen die Entscheidung nachvollziehbar: Sora verbrannte bis zu $15 Millionen pro Tag an Inferenzkosten (also die Rechenleistung, die nötig ist, um Videos zu generieren), erzielte aber insgesamt nur $2,1 Millionen Umsatz. Die Downloads fielen von 3,3 Millionen im November auf 1,1 Millionen im Februar. Kurz: Sora war ein Prestige-Projekt, das finanziell nie funktionierte – und vor einem IPO ist das untragbar.

Foundation, neues Modell und Safety-Umbau

Daneben gab OpenAI drei weitere Meldungen bekannt: Die neue OpenAI Foundation startet mit $1 Milliarde für 2026, fokussiert auf den Schutz vor biologischen KI-Risiken und die Förderung von KI in den Lebenswissenschaften. Ein neues Modell mit dem Codenamen «Spud» wurde als fertig entwickelt bestätigt – Details stehen noch aus.

Und organisatorisch bewegt sich einiges: Sam Altman hat die direkte Aufsicht über Sicherheitsteams abgegeben, um sich auf Rechenzentren und Fundraising zu konzentrieren. Für ein Unternehmen, das sich «safety-first» auf die Fahne schreibt, ist das ein beachtlicher Prioritätenwechsel.

IPO-Kurs mit Turbo – auch für Schweizer Investoren relevant

OpenAI räumt auf, bevor der Börsengang kommt: unprofitable Projekte werden gestrichen, die Bewertung auf Rekordniveau getrieben, die Struktur für institutionelle Investoren optimiert. Für dich als KI-Nutzer ändert sich kurzfristig wenig – ausser dass Sora-Nutzer sich nach Alternativen umsehen müssen. Langfristig zeigt der IPO-Kurs aber, wohin die Reise geht: OpenAI will nicht mehr das sympathische Forschungslabor sein, sondern ein Tech-Gigant.

Quellen

  • CNBC(wird in neuem Tab geöffnet)
  • Bloomberg(wird in neuem Tab geöffnet)
  • The Neuron(wird in neuem Tab geöffnet)
  • Axios(wird in neuem Tab geöffnet)
Teilen:

Das könnte dich auch interessieren

Illustration eines Prozessor-Chips auf Platine mit Lötstation, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Prozessor-Chips auf Platine mit Lötstation, kinewsletter.ch Stil
KI-Business
26. März 2026

Arm baut erstmals einen eigenen Chip – und zielt direkt auf KI-Rechenzentren

35 Jahre lang hat Arm nur Chip-Designs lizenziert. Jetzt produziert der britische Konzern erstmals selbst – mit 136 Kernen, 3nm-Technologie und Meta als Co-Entwickler.

Arm steigt mit dem AGI CPU in die eigene Chip-Produktion ein – mit Meta als Partner und SAP als Launch-Kunde, direkt relevant für Schweizer Enterprise-IT.

Weiterlesen
Illustration einer Apothekenflasche mit digitalem Gehirn und Cloud-Server – symbolisiert DocMorris AI-First Partnerschaft mit Google
Illustration einer Apothekenflasche mit digitalem Gehirn und Cloud-Server – symbolisiert DocMorris AI-First Partnerschaft mit Google
KI-Business
20. März 2026

DocMorris wird mit Google zum «AI-First»-Unternehmen

Die Schweizer Online-Apotheke DocMorris hat eine strategische Partnerschaft mit Google angekündigt. Die gesamte IT-Infrastruktur wird auf Google Cloud migriert, ein KI-Gesundheitsbegleiter auf Basis von Googles Gemini-Modellen ist in Entwicklung. Ein Signal für die digitale Transformation der Schweizer Gesundheitsbranche.

DocMorris setzt als erste grosse Schweizer Gesundheitsfirma voll auf Google-KI – ein Signal für die Branche, aber auch ein Testfall für Datensouveränität im Gesundheitswesen.

Weiterlesen
Illustration eines Smartphones mit leuchtendem Gehirn-Hologramm und Wolf-Silhouette – symbolisiert Xiaomis Hunter Alpha KI-Modell
Illustration eines Smartphones mit leuchtendem Gehirn-Hologramm und Wolf-Silhouette – symbolisiert Xiaomis Hunter Alpha KI-Modell
Neue Modelle
20. März 2026

Xiaomi enthüllt «Hunter Alpha» als MiMo-V2-Pro

Das mysteriöse KI-Modell «Hunter Alpha», das seit dem 11. März die OpenRouter-Rangliste dominierte, gehört nicht zu DeepSeek – sondern zu Xiaomi. Mit rund 1 Billion Parametern und einem 1-Million-Token-Kontextfenster positioniert der Smartphone-Riese sein MiMo-V2-Pro als «Gehirn für KI-Agenten».

Xiaomis anonymer «Stealth Release» auf OpenRouter zeigt: Chinas KI-Ökosystem reicht weit über DeepSeek hinaus – und der Smartphone-Riese meint es ernst mit KI-Agenten.

Weiterlesen